Finanzen
Der isländische Finanzmarkt hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts von Grund auf gewandelt.
Die Privatisierung regierungseigener Banken sowie die Einrichtung der isländischen Börse (Icelandic Stock Exchange, ISE) hat für den isländischen Finanzmarkt tiefgreifende Veränderungen mit sich gebracht. Seit die ISE 1985 als Joint-Venture von mehreren Banken und Wertpapierhändlern gegründet wurde, hat sie eine immer bedeutendere Rolle bei der Modernisierung des relativ kleinen isländischen Marktes gespielt. Die ISE hat 1989 das erste Handelssystem eingeführt und damit privaten Investoren neue Investitionsmöglichkeiten eröffnet.
Seit 1992 wurden viele Firmen an der Börse notiert, Ende 1996 waren es bereits 32 Unternehmen. In den darauf folgenden drei Jahren wuchs die Zahl der an der Börse notierten Unternehmen rasch, so dass Ende 1999 insgesamt 75 Unternehmen an der Börse notiert waren.
Isländischen Wertpapierhändlern eröffneten sich damit ganz neue Möglichkeiten: Vor dem Hintergrund einer florierenden Wirtschaft konnten sie durch ihre Marketingstrategien viele Isländer davon überzeugen, in isländische Aktien zu investieren und so benötigtes frisches Privatkapital bereitzustellen, das außerdem attraktive Dividenden versprach.
Links zum Thema:
Die isländische Börse (ISE) www.icex.is






